Neue Sehweisen in der künstlerischen Aktfotografie erarbeiten

Die Gestaltung von Akten ist hohe Schule der People Fotografie. Neben technischen Fähigkeiten und einem gekonnten Umgang mit dem Licht als Gestaltungsmittel, verlangt sie vom Schaffenden auch die Fähigkeit der Kommunikation und das Vermögen, eine positive Beziehung zu seinem Modell aufzubauen.

Dozent: Roland Pum

Beschäftigen Sie sich intensiv mit der Geschichte der Aktfotografie und finden Sie Ihren eigenen unverkennbaren Stil. AKT abseits von Abbildung und Nacktheit.

Der Akt ist ein klassisches Motiv in der bildenden Kunst; bereits die frühen Hochkulturen kennen Aktdarstellungen. Die Entwicklung lässt sich weiter verfolgen über die griechische Plastik, mit Einschränkungen auch durch die Kunst des Mittelalters bis in die europäische Kunst der Neuzeit. Seit der Renaissance gehört das Studium des menschlichen Körpers zur Ausbildung an Kunstakademien.

Aktfotografie bietet drei grundlegende Darstellungsformen des Aktes:

Den „klassischen“ Vollakt (einfacher Hintergrund, Vollakt, Modell ist vollständig nackt),
die Darstellung von Detailansichten (auch bei uns häufig als „Bodyparts“ bezeichnet, sind Details des Körpers, abstrahierend und anonymisierend, Betonung auf Formen und Strukturen, Nahaufnahme), sowie den Halbakt (Modell ist teilweise bekleidet oder drapiert, verdecken Objekte das Modell, so spricht man auch von einem verdeckten Akt).